Der Drang so nachhaltig wie möglich zu agieren und die Ressourcen so gering wie möglich zu vergeuden, macht auch bei der Räderwäsche nicht halt. Jetzt kann man sich die Frage stellen, wozu denn überhaupt die Räder waschen? Das ist leicht erklärt.
Der primäre Grund ist die Schonung von Mensch und Gebäude vor dem (Fein)staub, der an den Rädern haftet und bei Bewegung in die Umgebung entlassen wird. Dazu kommt der Werterhalt hochwertiger Leichtmetallrädern und die Salzrestentfernung zur Minimierung von Korrosionsschäden. Alles in allem Grund genug für uns, eine regelmäßige Wäsche der Räder vor Einlagerung durchzuführen.
Der Markt bietet unterschiedliche Systeme und Maschinen um die Räder von ihrem Schmutz zu befreien. Die einen arbeiten mit hohem Wasserdruck, andere mit im Wasserstrahl gelenktem Granulat, andere wiederrum auf chemischer Basis. Wir haben uns nach reiflichen Überlegungen für ein Gerät entschieden, dass die Reinigung auf Wärme- und Ultraschallbasis erledigt. Damit können wir mit einer Füllung von 260L Frischwasser 160 Räder reinigen, was einen Pro-Rad Verbrauch von deutlich unter 2 Litern bedeutet und somit das effizienteste am für uns zugänglichen Markt erhältliche Gerät darstellt. Wir arbeiten nun bereits seit 2017 mit der (12076,00€ netto) Maschine und haben die Investition, die doch spürbar über dem Preis der Wettbewerber liegt, bis heute nicht bereut.

Zu jedem Saisonwechel laufen derzeit etwa 400 Räder durch die Maschine.






Das Ergebnis kann sich sehen lassen und die Räder können so bis zum nächsten Saisonwechsel sauber im dunklen trockenen Depot verschwinden.

Die Kfz-Innung-Schwaben bietet diesen Service für ihre Mitglieder zu einem nicht diskriminierenden Tarif an und die Innung darf dann einen ein großer Teil der Endsumme an die Ausläufer und Ableger der Deutschen Akkreditierungsstelle, des Deutschen Kalibrierdienstes und des Kalibrierlaboratoriums weitergeben. So froh und dankbar wir auch sind, dass Innung und TÜV SÜD uns Werkstätten bei der Umsetzung dieser gesetzlichen Anforderungen beistehen und unterstützen, doch bleiben Zweifel an der grundsätzlichen Sinnhaftigkeit der Verfahrens in der aktuellen Form.




Unsere Radlastwaage mit 4 Platten und einem Funkempfänger nebst Display dient im Sonderbaubereich zur Ermittlung der tatsächlichen Achslasten und daraus resultierend zur Anpassung geeigneter Fahrwerkskomponenten. Im Rennwagenbereich kann durch Einsatz der Wiegeeinrichtungen in Kombination mit einem kalibrierten Bremsenprüfstand nebst Pedalkraftsensorik u.a. auch die Grundeinstellung der Bremsanlage perfekt an die tatsächliche Lastverteilung angepasst werden. Auch bei Serienfahrzeugen kann zur optimalen Fahrwerkseinstellung die Kenntnis über die tatsächlichen Radlasten ab und an und auch bei Fahrwerksumbauten hilfreich sein. Auch zur Bestimmung des Reifenfülldrucks bei Sonderbereifungen ist eine genaue Kenntnis der tatsächlichen Radlast gelegentlich von Nutzen.

Jede Platte ist bis zu 1200 kg belastbar.

Radlasten / Achslasten / Gesamtgewicht bei einem Serien Delorean DMC-12 mit 3/4 Tankfüllung. Der höhere Wert vorne rechts resultiert aus der Anordnung der Komponenten der Heiz- und Klimaanlage (Heizwasserleitungen, Heiz-Klimagerät, AC-Accumulator,...) und des etwas rechts von der Mitte positionierte Notrades. Auch die Starterbatterie findet sich in der rechten Wagenhälfte, wenn auch etwas weiter hinten.


Tagesaktuell hat unser "G" mit 4/4 vollem Zusatztank, 3/4 gefülltem Serientank und leichtem Gepäck wie 2 Reserveräder, Notstromaggregat, Zelte, Stühle, Kühlschrank, Gasherd nebst Flasche, u.s.w. 2663kg 
Jedes Unternehmen ist verpflichtet den Angestellten je nach Einsatz und Kontaktschemata, einen bis zwei Antigentests pro Woche anzubieten. Ab wann diese Angebotspflicht besteht wurde leider nicht verkündet, doch wird man sich auch dazu wohl noch einigen.
Irgendwann.
Wir starten jedenfalls umgehend, da es uns als eine sinnvolle Maßnahme erscheint und wir allesamt alsbald aus der "Situation" heraus kommen wollen.
Und nun liebe Bundesregierung: Impfen wäre schick und unserem Beispiel folgend wäre "umgehend" durchaus angenehm...
Unsere kleine "Teststation" befindet sich im abgetrennten Umkleidebereich und alle Mitarbeiter/innen haben somit individuellen Zugriff auf die bereitgestellten Antigentests. Eine Testpflicht besteht lt. Gesetzgeber nicht, es bleibt allen Angestellten selbst überlassen sich zu testen. Im Umgang mit den Ergebnissen setzen wir auf den gesunden Menschenverstand unserer Kolleginnen und Kollegen in unserem Team um jeder weiteren Ausbreitung des Virus ggf. Einhalt zu gebieten.
Mit diesen Adapterschläuchen, die zwischen Niederdruckschlauchleitung und Filter-Speicher-Trockner (Accumulator) der Klimaanlage verbaut werden, ist es möglich auch bei den frühen DMC-12 den Fi-Sp-Tr zu erneuern und den serienmäßigen mit Anschluß unten, der in dieser Form schon seit Jahren nicht mehr zu bekommen ist, durch die spätere und auch heute noch handelsübliche Variante mit den Anschlüssen oben zu ersetzen ohne die komplette Schlauchleitung auszutauschen. Unten im Bild wird links die frühe und rechts die späte und nach wie vor aktuelle Variante des Filter-Speicher-Trockners gezeigt.

Was ist ein Filter-Speicher-Trockner?
>Dieses Wort-Trio bezeichnet differenziert das Bauteil, daß beim Delorean DMC-12 im Radhaus vorne rechts verbaut ist und eben die drei Aufgaben erfüllt, das Kältemittel im inneren System der Klimaanlage über ein Sieb 1) zu Filtern, über das Volumen 2) zu speichern und per hygroskopischem Granulat 3) zu trocknen. In den USA macht man es sich einfacher, da heißt das Teil einfach Accumulator und gut. Auch moderne Klimaanlagen sind mit einem vergleichbaren Teil ausgerüstet, das jedoch meist deutlich kleiner daherkommt und wegen der unterschiedlichen Systemgestaltung nur noch die Aufgaben der Filterns und des Trocknens übernimmt.
Warum nicht einfach die Niederdruckleitung durch eine längere / spätere Version ersetzen?
1) Der Austausch der Leitung erfordert entweder die Trennung von GFK-Chassis und Rahmen oder, wenn man darauf verzichten möchte, den Einsatz einer geteilten Klimaleitung, was auch ein ziemliches "gefummel" mit sich bringt und keine echte Zeitersparnis zum lösen und wieder aufsetzen des Chassis unter professionellen Bedingungen ergibt.
2) Die alten Schläuche sind nach unseren Erfahrungen grundsätzlich die bessere Wahl, da über Jahrzehnte das Öl in der Anlage sämtliche Poren verschlossen hat und der Gummi, der im DMC-12 grundsätzlich vor UV-Strahlung geschützt verlegt ist, somit eine geringere Fluktuation des Kältemittels zulässt, wie sie bei neuen Klimaschläuchen zu erwarten ist.
Der Filter-Speicher-Trockner findet sich am DMC-12 im rechten Radhaus an der Spritzwand.